In manchen Fällen ist es wünschenswert, möglichst wenig überirdische Leitungen und Filter auf der Baustelle zu haben. In diesen Fällen ist eine horizontale Entwässerung geeignet. In einer Rinne im Boden wird eine Dränleitung verlegt. Da alle Störschichten im Boden über der Dränleitung beim Verlegen der Dränleitung durchbrochen werden, strömt das Grundwasser aus allen Schichten in die an die Pumpe angeschlossene Dränleitung ein. Je nach der Zusammensetzung des Bodens und der gewünschten Absenkung des Grundwasserspiegels kann eine Dränleitung im Vergleich zur traditionellen vertikalen Entwässerung mit Filterrohren vorteilhaft sein. Hierbei sind erhebliche Einsparungen bei der Belastung und den Kosten möglich.