Beim Bau einer Grubenentwässerung ist es im Regelfall empfehlenswert, zunächst folgende Fragen zu klären:

  • Wie ist die Bodenqualität vor Ort?
  • Wie steht es mit dem Schichtenaufbau und der Wasserdurchlässigkeit?
  • Wie hoch ist der Grundwasserstand?
  • Enthält das Grundwasser irgendwelche Schadstoffe?
  • Wie lange dauert die Entwässerung?

Auf der Grundlage dieser Informationen wird dann ein Entwässerungsplan erstellt. Dabei werden auch mögliche negative Auswirkungen auf die Umgebung berücksichtigt. Für den Entzug wie auch das Auffüllen von Grundwasser gibt es gesetzliche Vorschriften. Daher muss für derartige Tätigkeiten fast immer eine Genehmigung der Gemeinde, Provinz, der zuständigen Wasserbehörde oder des Staates eingeholt werden.

Gemäß dem Plan wird schließlich und endlich eine Schwerkraftentwässerung, eine Vakuumentwässerung, eine Tiefbrunnenentwässerung, eine horizontale Entwässerung beziehungsweise eine Rückbewässerung installiert.